Chile KOmpakt

Die 3 Perlen Chiles:  Atacama, Seengebiet und Torres del Paine
12 Tage 

Dieser Reisevorschlag besucht alle drei Hauptattraktionen Chiles: Die trockene Atacama-Wüste mit ihrem Salzsee bei San Pedro, das grüne Seengebiet beim Vulkan Osorno und schließlich Chiles Naturdenkmal im Süden Patagoniens. Wenn Sie nur zwei Wochen Zeit mitbringen, dabei aber einen umfassenden Überblick über dieses facettenreiche Land gewinnen wollen, ist diese Tour die richtige für Sie. Die Distanz von 4000 Kilometern wird mit Inlandsflügen schnell überbrückt. Wir empfehlen Mietwagen für das Seengebiet und Patagonien, San Pedro und Umgebung lässt sich auch gut unter Nutzung eines lokalen Anbieters (Kleingruppen bis 15 Personen) erkunden.

Nach Ankunft im Flughafen bringt Sie ein privater Transfer zu Ihrem Hotel in der Innenstadt. Am Nachmittag lernen Sie Santiago kennen, wahlweise mit privatem Guide, in einer Gruppe oder gar auf dem Fahrrad. Dabei kommen Sie unter anderem an der Plaza de Armas mit der Kathedrale, dem nahe gelegenen Präsidentenpalast und dem wuseligen Zentralmarkt vorbei. Vom in der Stadt gelegenen Hügel San Cristobal hat man einen beeindruckenden Blick auf die Metropole und die dahinter aufragende Anden. Bei privater Führung gestaltet der Guide die Strecke nach Ihren Wünschen. Übernachtung: Hotel Mito, Hotel Principado de Asturias, Hostal Tambo Verde

Ein privater Transfer bringt Sie zum Flughafen, wo sie einen Flug nach Calama nehmen, der Stadt in der Nähe der größten Kupfertagebaus der Welt. Dort werden Sie mit einem Shuttlebus ins 100 Kilometer entfernte San Pedro gebracht. Möglicherweise nutzten Sie den Nachmittag schon für eine erste Tour, zum Beispiel für das Mondtal im Salzgebirge. Diesen Service übernimmt eine örtliche Agentur, ebenfalls an den kommenden Tagen. Übernachtungsoptionen: Hotel La Casa den Don Tomás, Hostal Casa Campestre

 Sie werden am Hotel abgeholt. Zunächst fahren Sie nach Toconao, wo die Kirche aus der Kolonialzeit und die antiken Gärten besichtigt werden. Anschließend geht es in den Salzsee hinein zur Laguna Chaxa, die wiederum Teil des Reservats „Los Flamencos“ ist. Im Anschluß besuchen Sie die beiden Hochlandlagunen Miscanti und Meñiques, die auf 4300 Meter Höhe liegen und von zwei mächtigen Vulkanen gleichen Namens flankiert werden. Hier nisten mehrere Arten von Wasservögeln. Auch die eleganten Vicuñas halten sich hier auf. Rückkehr nach San Pedro. Übernachtung wie am Vortag.

Abfahrt früh am Morgen, die Uhrzeit ist abhängig von der Jahreszeit, um die im Morgengrauen aktiven Geysire im Gebiet des Tatio auf über 4000 Meter Höhe zu erleben. Die Kälte der Nacht weicht spätestens beim Bad im rustikalen Becken, das mit Thermalwasser gespeist wird. Auf der Rückfahrt Halt im Bergdorf Machuca. Zurück in San Pedro gegen Mittag. Übernachtung wie am Vortag.

Heute steht der Flug in das Seengebiet an, ab Calama und über Santiago. Am Flughafen von Puerto Montt werden Sie entweder abgeholt oder nehmen ihren Mietwagen entgegen. Sie fahren durch grünes Weideland nach Puerto Varas, der Stadt der Rosen, die idyllisch am See Llanquihue liegt. Überall ist der Einfluss der deutschen Erstsiedler zu sehen, die ab 1852 diese Gegend urbach machten. Optional können Sie auch am in Ensenada übernachten, ein kleiner Ort zwischen den Vulkanen Osorno und Calbuco. Übernachtung: Hotel Weisserhaus, Cabañas Brisas del Lago

Heute besuchen Sie den ältesten Nationalpark Chiles mit dem Vulkan Osorno, dem See Todos los Santos und den Wasserfällen des Petrohue-Flusses. Abenteuerlich ist die schmale Bergstraße am Vulkan, die auf 1250 Meter hinauf führt. Von oben haben Sie einen weiten Rundumblick auf die Umgebung unter Ihnen. Eine Wanderung oder ein Sessellift bringt Sie zum Roten Nebenkrater, hinter Ihnen erhebt sich majestätisch der schneebedeckte Vulkan. Zurück im Tal könnte der Kontrast zum grünen Urwald und dem türkisblauen Wasser des Flusses Petrohue nicht größer sein. Besuchen Sie die Wasserfälle und genießen Sie den Rundgang im Wald des Flußufers. Schließlich fahren Sie noch zum nahegelegenen See Todos Los Santos. Eine Bootsfahrt bringt neue Blickwinkel auf den Vulkan und die Berge. Übernachtung wie am Vortag

Aus verschiedenen lohnenden Optionen suchen Sie heute die für Sie passende heraus. Die Umfahrung des Sees mit seinen typisch deutschen Städtchen ist die erste. Diese heißen Puerto Oktay und Frutillar, das spektakulär am westlichen Ufer gelegen ist. Dort läßt das Museum „De los Colonos“ die Geschichte der deutschen Einwanderer greifbar werden. Die alten gut erhaltenen Holzhäuser, die inmitten gepflegter Vorgärten liegen, laden zum Verzehr von Torten und Kuchen in einem der Cafés ein. Der Rückweg zu ihrer Unterkunft kann über Cascadas erfolgen, wo eine Wanderung zu einem hohen Wasserfall inmitten Regenwaldvegetation möglich ist. 


Eine zweite Option ist die Fahrt zur Großen Insel Chiloe. Seit 1567 von Spanien besetzt hat sich dort in den Jahrhunderten eine einzigartige Kultur entwickelt. 16 Holzkirchen, die Teil des Weltkulturerbes sind, können dort besucht werden. Für Naturliebhaber gibt es die Pinguinkolonie in Puñihuil. Schließlich sind auch die Städte Castro und Dalcahue mit ihren Fischmärkten einen Besuch wert. 


Die dritte Option ist die abenteuerlichste: Eine Schotterpiste Überwindet das Küstengebirge und fällt auf der westlichen Seite steil zum Pazifik hin ab. Dort gibt es einige sehenswerte Buchten, nur wenige Siedler sind dort anzutreffen. Auf dem Hochplateau, das über 1000 Meter hoch liegt, ist der sogenannte Friedhof der Alerce-Bäume ein nachdenklich machender Anblick. Übernachtung wie am Vortag.

Ein Transfer bringt Sie zum Flughafen von Puerto Montt. Der Flug geht zweieinhalb Stunden Richtung Süden nach Punta Arenas, die größte südlichste Stadt der Welt, vom Winde verwöhnt an der Magellanstraße gelegen. Wenn Sie an einem Fenster sitzen und keine Wolken über den beiden riesigen Inlandseisfeldern liegen werden Sie ein Panorama bewundern dürfen, das Sie nie vergessen. Sie werden entweder abgeholt oder nehmen ihren Mietwagen entgegen. Der Rest des Nachmittags erkunden Sie die Stadt, die erst 1848 gegründet wurde und mit dem Beginn der Dampfschiffahrt und der Schafzucht in Patagonien einen steilen Aufstieg hatte. Ein Spaziergang durch die großzügig angelegte Stadt bringt Sie zu den interessantesten Punkten. Übernachtung: Hotel Rey Don Félipe, Hotel Hain

Mit dem Mietwagen durchfahren Sie zunächst die typische patagonische Steppe bis nach Puerto Natales, das am Fjord der letzten Hoffnung liegt. Das bunte Örtchen mit Blick auf die Berge im Norden lädt zur Pause ein, sowie zum Tanken und Einkäufe. Das ist später im Park nicht mehr möglich. Nach einer weiteren Stunde Fahrt kommt das Gebirgsmassiv plötlich in Sichtweite. Der Nationalpark gilt mit seiner spektakulären Naturkulisse von zerklüfteten Bergen und blauen Seen, angebunden an das südliche patagonische Eisfeld, sowie auf Grund seiner Ursprünglichkeit und Abgeschiedenheit als einer der spektakulärsten Nationalparks Chiles. Sie übernachten mit grandiosem Ausblick auf das legendäre Gebirgsmassiv. Übernachtung: Hotel Las Torres, Hostería Lago del Toro

Der spektakuläre Nationalpark wurde 1959 gegründet. Das Einzel stehende Gebirgsmassiv erinnert an eine Felsenburg mit granitenen Türmen. Sein höchster Gipfel ist der 3017 Meter hohe Cerro Paine Grande, umgeben von den Bergen Almirante (2720 m), den drei Torres (2850 m) und den drei sogenannten Hörnern (bis 2600 m). Aus der letzten Eiszeit stammen noch einige Gletscher und Gletscherseen. Der wohl bekannteste wird Grey genannt und kalbt in den gleichnamigen Gletschersee. Viele Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden stehen zur Verfügung. Einer der spektakulären führt zum Aussichtspunkt auf die Wahrzeichen des Parks, den drei Türmen aus Granit, die auch dem gesamten Park den Namen gaben: Las Torres del Paine! Übernachtung wie am Vortag

Auch den heutigen Tag verbringen Sie im Nationalpark, da die Fahrt nach Puerto Natales nur 2-3 Stunden dauert. Vielleicht erkunden Sie heute die östliche Seite des Parks. Dort gibt es die besten Perspektiven auf die eigentlichen Wahrzeichen des Paine, die 3 Granittürme. Verschiedene Halts bieten beste Fotomöglichkeiten, z.B. an der Laguna Amarga und an der Stromschnelle des Paine Flusses. Auch sind im Osten die wilden Guanakos vielerorts anzutreffen und die selteneren Nandus. Auf der Fahrt nach Puerto Natales am Nachmittag nach können Sie die Höhle Cueva de Milodon besuchen, in der der Erstsiedler Kapitän Hermann Eberhard 1893 Überreste eines ausgestorbenen Tieres der Megafauna vor 10.000 Jahren fand, das als Riesenfaultier bezeichnet wird. Übernachtung: Hotel Noi Indigo, Hotel Viento Patagonia

 

Nach dem Frühstück fahren Sie auf der Ruta 9 über die Pampa zum Flughafen von Punta Arenas. Flug nach Santiago und/oder Anschlussprogramm