Der Norden CHiles

Pazifikküste,  Atacama-Wüste und die Hohen Anden
11 Tage 

Wenn Sie die Atacama Wüste und das Altiplano in Chiles Norden auf eigene Faust erkunden wollen und dabei etwas Abenteuer nicht scheuen, ist ein Mietwagen (Allrad) für diese Reise eine gute Wahl. Sie erleben die Kontraste von: Trockene Wüste mit ihren  Salzseen, Thermalquellen, Oasen und schneebedeckten Vulkanen, Hochplateau der Anden und Pazifikstrände, verlassene Gegenden und bunte Städte.

Im Zeitraum des bolivianischen Winters (Ende Dezember bis Anfang März) kann es zu starkem Platzregen im Hochland kommen, was Auswirkungen auf die Befahrbarkeit der Schotterpisten haben kann. Besonders davon betroffen ist die  Tagesetappe Colchane - Putre (Tag 8). Sollte das in Ihrer Reise eintreffen, würde die Fahrstrecke über die Panamericana ( Ruta 5) und die Städte Iquique und Arica geführt.


Am Flughafen Antofagasta nehmen Sie ihren Mietwagen entgegen. Fahrt in die pulsierende Hafenstadt am Pazifik, die erst durch den Salpeterabbau und heute durch den Kupferexport zu Reichtum gelangt ist. Hier mischen sich seit 150 Jahren viele Kulturen, u.a. indigene Völker, Chilenen und Bolivianer und verschiedene europäische Nationen. Genießen Sie das warme Klima, das Schlendern durch die Stadt oder barfuß an einem der Strände, den garantierten Sonnenuntergang im Meer und ein leckeres Abendessen. Übernachtung: Hotel Terrado, Hotel Geotel  

Heute bekommen Sie einen ersten Eindruck von der harten Realität des Lebens in einer der trockensten Wüsten unseres Planeten. Der direkte Weg nach San Pedro am Atacama-Salzsee erfolgt zunächst über die Ruta 5 (Panamericana) und im Anschluß über die R 25, der „Kupferstraße“ nach Calama, wo sich der größte Kupfer-Tagebau der Welt befindet.  Die Oase San Pedro im Norden des Salzsees liegt weiter östlich Richtung Dreiländereck und ist Ihr Ausgangspunkt für die Touren der kommenden Tage. Übernachtung: Hotel Casa de Don Tomas, Hostal Casa Campestre

Verschieden Ausflüge bieten sich für den heutigen Tag an: Da sind die Hochlandlagunen und Vulkane gleichen Namens Miscanti & Meñiques, oder die Fahrt auf das Altiplano (Hochebene) nahe der bolivianischen und argentinischen Grenze. Auch der Salzsee bietet mit seinen Oasen weitere lohnende Ziele. Übernachtung wie am Vortag 

Unsere Empfehlung für den heutigen Tag: Geothermisches Feld „Géiseres del Tatio“. Abfahrt früh am Morgen, die Uhrzeit ist abhängig von der Jahreszeit, um die im Morgengrauen aktiven Geysire im Gebiet des Tatio auf über 4000 Meter Höhe zu erleben. Die Kälte der Nacht weicht spätestens beim Bad im rustikalen Becken, das mit Thermalwasser gespeist wird. Zurück in San Pedro gegen Mittag. Übernachtung wie am Vortag 

Die Fahrt geht über Calama zurück auf die Ruta 5 (Panamericana). Bei Quillagua passieren Sie die obligatorische Zollkontrolle, die das Zollsondergebiet im Norden Chiles anzeigt. Diese Kontrolle ist auch der Grund, warum Sie heute nicht durch das Hochland am Rande der Anden fahren können. Gegen Ende der Tagesetappe verlassen Sie allerdings die Panamerica und fahren Richtung Osten die Hänge der Anden hinauf bis zur Oase Pica. Dort wachsen die kleinen Limonen, die in ganz Chile bekannt sind und für die Zubereitung des Pisco Sour benötigt werden. Übernachtung: Hotel El Guayito

Nur 60 Kilometer entfernt an der Grenze zu Bolivien können Sie heute die Salzseen Huasco und Coposa besuchen. Wenige Fahrzeuge verirren sich hier hinauf, sehr ursprünglich präsentiert sich hier das Altiplano. Zurück in Pica bieten sich die natürlichen Badebecken im eingeschnittenen Flußtal zur Entspannung und Abkühlung an. Oder Sie besuchen heute die funkelnde Stadt Iquique am Pazifikstrand.  Übernachtung wie am Vortag oder in Iquique

Der heutige Fahrtag führt zurück in das Hochland nahe der Grenze zu Bolivien. Auf dem Weg liegen die ehemaligen Salpeterstädte und Humberstone. Letztere kann besichtigt werden und eröffnet ein Zeitfenster in vergangene Zeiten. Auch ein Besuch Iquiques wäre heute möglich. Übernachtung: Hotel Isluga

Der heutige Tag ist sicherlich ein Höhepunkt dieser Reise. Für die anstehenden 220 Kilometer werden Sie 6-8 Stunden benötigen. Über Schotterpisten geht es eng an der bolivianischen Grenze entlang durch den Nationalpark Isluga zum Salzsee von Surire. Ab hier gibt es 2 Optionen: Weiter Richtung Nationalpark Las Vicuñas (gute Wetterbedingungen vorausgesetzt) oder über die Orte Tignamar und Belén zur asphaltierten Ruta 11. Übernachtung: Lodge La Chakana

Der Nationalpark Lauca liegt auf 4500 Meter Höhe und beinhaltet spektakuläre Ausblicke auf schneebedeckte Vulkane und den See Chungará. Die wenigen Bewohner dieses harschen Klimas weiden hier ihre Lamas, Alpacas und Schafe. Viele Vogelarten sind hier heimisch, darunter der Kondor und Flamingos, sowie Vicuñas, Guanakos und Vizcachas. Übernachtung wie am Vortag

Fahrt hinunter zum Pazifik und zur Stadt des ewigen Frühlings. Arica wurde chilenisch nach Ende des pazifischen Krieges. 1875. Von der Festung auf dem kolossalen Felsen „El Moro“ hat man einen hervorragenden Rundumblick auf die Stadt und kann sich auch in die Geschichte Aricas einlesen. Übernachtung; Hotel Savona, Hotel Arica

 

Nach dem Frühstück fahren Sie  zum Flughafen von Arica oder wählen an Anschlussprogramm.