Die erste Andenüberquerung dieser Reise (Paßhöhe 1300 m) führt durch den abgestorbenen Wald hindurch, der durch den Ausstoß von Asche des nahegelegenen Vulkans Caulle 2011 verwüstet wurde. Nach der Grenze geht die Straße um den See Nahuel Huapi herum nach Bariloche. Dabei ändert sich die Vegetationszone von Regenwald zu Trockensteppe. Viele spektakuläre Fotomotive liegen am Wegesrand. Übernachtung in der Stadt oder Umgebung. Fahrtstrecke: 350 km

Die berühmte Ruta 40 führt östlich der Anden durch die sogenannte Übergangszone von Wald und Trockensteppe bis El Bolson ( Kunsthandwerkermarkt). Danach verläßt sie die grünen Berge und schwingt sich durch Trockenpampa nach Esquel. Nach Durchfahrt von Trevelin führt die Straße zurück in die Berge und nach Chile, zum großen Fluß Futaleufu und der gleichnamigen Ortschaft. 1 Übernachtung. Fahrtstrecke: 360 km

Die heutigen nur 150 km lassen den Besuch des Nationalpark Pumalín zu, der nördlich von Chaiten liegt. Verschieden Pfade erschließen die einzigartige Natur. Die Artenvielfalt dieses naßkalten Regenwalds ist in Teilen noch unerforscht. Einzelnen Exemplaren von über 2000 Jahre alte Alerce-Bäumen können Sie sich auf Armlänge nähern. Auch der Kraterrand des Vulkan Chaiten kann erklommen werden. Übernachtung in der Kleinstadt, die 2008 wegen eines Vulkanausbruchs zu Teilen verwüstet wurde. 

Anmerkung: 

1) In Bariloche läßt sich gut ein weiterer Tag in der Umgebung des Sees mit Wanderungen oder anderen Aktivitäten verbringen. 


2) Bei früher Abfahrt in Bariloche kann Chaiten auch an einem Tag erreicht werden (für Gruppenreisen im Kleinbus nicht machbar, 510 km + Grenzübertritt). Das brächte einen vollen Tag im Nationalpark Pumalin.