ANDES & PATAGONIA TOURs

- FAszINIERENDE UND MAGISCHE MOMENTE SÜDAMERIKAS ERLEBEN -

  


Carretera Austral & Ende-der-Welt-Straße

Diese Reise war bis in die 1990er Jahre überhaupt nicht machbar, weil dazu schlichtweg die Straße fehlte. Ihr Bau/Ausbau war und ist bis heute ein immenser Kraftakt der Chilenen, durch sie wurden 1500 Kilometer Patagoniens erst besiedel- und besuchbar. Deswegen ist diese Reise auch das Highlight unserer Tourangebote, die grandiose und rauhe Natur war dem Zugriff des Menschen lange entzogen und große Teile davon sind heute geschützt. Der nördliche Teil geht durch den kalten Regenwald zwischen Andenkette und Pazifik, führt im mittleren Abschnitt an beiden Inlandseisfeldern vorbei und besucht schließlich Südpatagonien mit seiner windgepeitschten Trockensteppe, die Magellanstraße und Feuerland.

Transfer zum Flughafen Santiago und Flug nach Puerto Montt. Annahme des Mietwagens und Fahrt nach Puerto Varas, dem schmucken Städtchen am Lllanquihue-See oder bis Ensenada, 45 Kilometer weiter östlich malerisch am Seeufer und zwischen zwei Vulkanen gelegen. 2 Übernachtungen mit Ausblick auf den See und den Vulkan Osorno 

Wir empfehlen den Besuch des ältesten Nationalpark Chiles mit dem Vulkan Osorno, dem See Todos los Santos und den Wasserfällen des Petrohue-Flusses. Verschiedene kleinere Wanderungen sind im Park möglich. Übernachtung wie am Vortag.

Die spektakuläre Straße Ruta 7 / Carretera Austral erschließt erst seit den 90er Jahren über 1300 Kilometer Patagoniens und beginnt in Puerto Montt. Dort kann der Fischmarkt im Stadtteil Angelmo besucht werden. Auf dem weiteren Weg folgt eine eine erste Fährfahrt über den Fjord Reloncaví. Übernachtung im Hotel oder Cabaña (Ferienhaus). Fahrtstrecke: 140 km, 20 davon auf Schotterpiste


OPTIONAL TAG 3-5: FAHRT ÜBER ARGENTINIEN

Zweite vierstündige Fährfahrt über den Fjord. Diese führt in den riesigen Nationalpark Pumalín, der privat gegründet und 2018 dem Staat geschenkt wurde. Nach einer weiteren Fährfahrt ist der Naturpark mit seinem unberührten Regenwald erreicht. Übernachtung in Chaitén, das 2008 wegen eines Vulkanausbruchs in Teilen verwüstet wurde.

Verschieden Pfade erschließen die einzigartige Natur. Die Artenvielfalt dieses naßkalten Regenwalds ist in Teilen noch unerforscht. Einzelnen Exemplaren von über 2000 Jahre alte Alerce-Bäumen können Sie sich auf Armlänge nähern. Auch der Kraterrand des Vulkan Chaiten kann erklommen werden. Übernachtung wie am Vortag

Inmitten der bewaldeten Berge mit Vergletscherungen windet sich die R7 durch das Längstal. Bei La Junta kann die Etappe mit einem Abzweig nach Lago Verde verlängert und der deutsche Arzt Karl J. auf seinem Selbstversorgerhof besucht werden. Seine peruanische Frau verkauft sehr schmackhafte Mahlzeiten. Weiterfahrt und Übernachtung in Puyuhuapi, das ehemals Rossbach hieß, und von Auswanderern aus Schlesien 1935 gegründet wurde. 

Der „Hängende Gletscher“ ist die Hauptattraktion des Naturparks. Eine mittelschwere Wanderung über die bewaldete Seitenmoräne endet beim Aussichtspunkt auf die Gletscherzunge, von der sich immer wieder Eismassen sich und in die Tiefe donnern. Auch gibt es heute verschiedene Optionen, um in natürlichem Thermalwasser zu baden. Übernachtung wie am Vortag.

Letzter Vormittag im Regenwald, nach der Paßüberquerung des Queulat ändert sich die Vegetation. Drei Flußtälern folgend schwingt sich die Straße durch Weideland, von mächtigen Bergketten flankiert. Coyhaique ist die Hauptstadt der 11. Region Chiles (Aysén), in der nur rund 100tausend Menschen leben. Übernachtung in dem gemütliches Städtchen, das Verkehrsstaus noch nicht kennt. 

Der erste Abschnitt auf der südlichen Carretera Austral geht durch das Naturreservat Cerro Castillo, danach das Flußtal des Río Ibañez hinauf. Deutlich zu sehen sind die Spätfolgen der verheerenden Überschwemmungen, die der Ausbruch des Vulkan Hudson im Jahr 1991 auslöste. Auf dem Weg Besichtigung der Wandmalereien (3000 Jahre alt). Danach verläuft die Straße im Tal des Río Murta, der in den zweitgrößten See Südamerikas mündet. Übernachtung in Puerto Tranquilo am Seeufer


OPTION: TAGE 9-12 FAHRT NACH CALETA TORTEL

Spektakulärer Tagesausflug zum Gletscher San Rafael, der auf der westlichen Seite der Anden in den Pazifik kalbt. Die Andenüberquerung erfolgt durch das Tal Valle Exploradores, vorbei am Cerro San Valentin, dem höchsten Berg des Nördlichen Eisfeld (über viertausend Meter). Umstieg auf das Boot und Fahrt auf dem Fluß zum Fjord und weiter bis zur Laguna San Rafael. Rückfahrt auf dem gleichen Weg. Übernachtung wie am Vortag. Fahrtstrecke: 180 km Schotterpiste

Die Unterkunft bietet sich hervorragend an für einen Erholungstag. Es gibt aber auch verschiedene Möglichkeiten, den Tag aktiv zu gestalten: Wanderungen zu Fundstätten von Fossilen bis hin zu Bootsfahrten über den See und Helikoptertouren zum Nördlichen Eisfeld. Übernachtung wie am Vortag.

 

Variante: Anschlußtag 14 dort bleiben Südpatagonien läßt sich auf dem Landweg nur über Argentinien erreichen. Deswegen steht heute die Grenzüberquerung am Paso Roballos auf dem Programm. Auf Weg dorthin liegen der Río Baker (wasserreichster Fluß Chiles) und der Nationalpark Patagonia im Tal Chacabuco. Hunderte von Guanakos lassen sich dort fotografieren. Auf argentinischer Seite führt der Weg durch eine traumhafte Landschaft aus hügeliger Trockenpampa mit kleinen Salzsee. Übernachtung in Hipólito Yrigoyen, auch Lago Posadas genannt 

Die andere berühmte Straße Patagoniens, die argentinische Ruta 40 wird bei Bajo Caracoles erreicht und führt asphaltiert mit kilometerlangen Geraden weiter Richtung Süden. Trockene Steppe soweit das Auge reicht. Auf den letzten 150 Kilometern kommen die Berge des Südlichen Eisfeld immer näher, um schließlich hinter dem windgepeitschten Lago Viedma ganz nah aufzuragen. Übernachtung in dem erst in den 70er Jahren entstandenen Städtchen am Fuße des Bergmassivs Fitz Roy und Cerro Torre. 

Verschiedene Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen in die Bergwelt des Fitz Roy und seinen benachbarten Bergen aus Granit. Grandiose Sichten und viele Aussichtspunkte laden zum Verweilen und Fotografieren ein. Information zum Finden der richtigen Tour gibt es in der Unterkunft

 

Der Vormittag kann für eine weitere Wanderung ab Hotel genutzt werden, oder für die Fahrt zum Lago Desierto an der Grenze zu Chile (36 km schlechte Schotterpiste). Der Wanderweg an seinem östlichen Ufer bietet verschieden Ausblicke auf mehrere Gletscherzungen, die vom Südlichen Eisfeld abfließen. Am Nachmittag Fahrt zum Lago Argentino und der Stadt El Calafate, der Pforte zur argentinischen Gletscherwelt. 2 Übernachtungen

 

Tagesausflug zum bekanntesten Gletscher Südamerikas. Seiner 5 km breiten und bis zu 60 m hohen Front kann man sich bis auf wenige hundert Metern nähern. Sein Frontverlust beträgt mehr als 1 m pro Tag, so daß immer wieder riesige Eisstücke donnernd abbrechen und im See einschlagen. Übernachtung wie am Vortag

Zurück auf die Ruta 40 und nach 300 Kilometer Trockenpampa wird die chilenische Grenzstation bei Cerro Castillo erreicht. Nach weiteren 30 Kilometern kommt das Biermassiv des Torres del Paine in Sichtweite. Dieses kann in den folgenden zwei Tagen gemütlich vom Auto aus genossen und fotografiert oder genüßlich erwandert werden. Die schweren Trekkingtouren führen ganz nah an die granitenen Türme heran. 2 Übernachtungen im oder in der Nähe des Parks. 

Für diesen Tag bieten sich viele Möglichkeiten an, siehe Vortag. Ein bis mehrstündige Wanderungen erschließen die grandiosen Umgebung, in der sich auch viele Tiere aufhalten : Guanako, Nandu, Kondor, Adler, Fuchs, Gürtel- und Stinktier fallen am ehesten auf. Manchmal läßt sich auch ein Puma sehen. Zusätzlich bieten verschiedene Veranstalter Aktivitäten an: Zum Beispiel die Bootsfahrten über den Grey See zum gleichnamigen Gletscher oder den Río Serrano hinunter zu weiteren Gletschern. Übernachtung wie am Vortag. Fahrtstrecke: variabel, bis zu 120 km Schotterpiste 

Variante: 1-2 zusätzliche Übernachtungen in Puerto Natales Der Vormittag kann noch im Park verbracht werden. Fahrt über Puerto Natales und auf der Ruta 9 zur Stadt am der Magellanstraße. Punta Arenas ist der Versorgungsmittelpunkt ganz Südpatagoniens bis hin zur Antarktis. Die Stadt wurde 1845 gegründet und mutet sehr europäisch an.

 2 Übernachtungen. Fahrtstrecke: 300 km, zuzüglich bis zu 100 km Schotterpiste

Variante: Übernachtung auf Feuerland 


Option 1: Ein Besuch Feuerlands ist als Tagesausflug möglich. Fahrt mit der Fähre nach Porvenir, Mittagessen und Besuch einer kleinen Kolonie von Königspinguinen. Rückfahrt über Land und die Primera Angostura. 


Option 2: Besuch der großen Pinguinkolonie auf der Insel Magdalena (Magellanstraße) am Vormittag und Nachmittag zur freien Verfügung. Fahrtstrecke: Option Feuerland: 3 h Fährfahrt plus 400 km

 

Fahrt zum Flughafen. Abflug nach Santiago. Internationaler Flug oder Anschlussprogramm.

Übernachtungen mit Frühstück im DZ mit Bad 

Mietwagen 4WD ab Flughafen Puerto Montt bis Flughafen Punta Arenas *

Bootsausflug zum Gletscher in der Laguna San Rafael 

Fährfahrten (2) von Hornopirén bis Pumalin Park 

Vorort Kundenservice am Telefon auf Deutsch 

  *freien Kilometern, Vollkasko mit Selbstbeteiligung (etwa 400 USD, es kann eine deutsche Zusatzversicherung zu deren Ausschluß abgeschlossen werden)

Inlandsflüge

Diese können bei Andes-Patagonia zusätzlich gebucht werden

Mahlzeiten

Einrittsgelder

Parkgebühren und Eintrittsgelder aller Art

Zusatzkosten

zusätzliche Kosten für Mietwagen wie Kaution (USD 1500 Garantie auf Kreditkarte), Kraftstoff, Maut, Parkgebühren und Strafzette

Trinkgelder 

Üblich sind etwa 10% in Restaurants und 2-3 USD für Zimmermädchen